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"Weibliche Spitzenkräfte müssen endlich zur  Normalität in unserer Gesellschaft  werden“, erklärt Ingrid Fischbach, Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V. (KDFB). Es dürfe nicht länger hingenommen werden, so Fischbach, dass gut ausgebildete Frauen in Chefetagen und Abteilungsleitungen weiterhin unterrepräsentiert sind und zudem in gleichwertigen Positionen häufig deutlich weniger verdienen.

Der Frauenbund fordert mit Blick auf  Gleichberechtigung und Chancengleichheit eine maßgebliche Erhöhung von Frauen in Führungspositionen und plädiert für eine gesetzliche Regelung und Quotierung für Aufsichtsräte und Vorstände. „Deutschland kann es sich nicht länger leisten, angesichts des eklatanten Fachkräftemangels auf die gut qualifizierten weiblichen Arbeitskräfte zu verzichten“, stellt KDFB-Präsidentin Fischbach fest. Das Gejammer der Unternehmen, für bestimmte Funktionen und Aufgaben leider niemanden zu finden, bedeute bildlich gesehen einen Schlag in das Gesicht jeder kompetenten Frau, die einem Unternehmen gerne ihr Fachwissen und ihr Engagement zur Verfügung stellen würde.

Nach Auffassung des KDFB ist eine gesetzliche Regelung nötig, denn die letzten zehn Jahre haben gezeigt, dass die von Unternehmen und Bundesregierung formulierte Selbstverpflichtung zur stärkeren Förderung von Frauen nicht erfolgreich und auch scheinbar nicht gewollt war. „Wir erwarten von der Politik und von Unternehmen, dass sie sich ernsthaft für ein partnerschaftliches und gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern in unserer Gesellschaft einsetzen und bereit sind, Geschlechtergerechtigkeit mit ihren verschiedenen Facetten als Bereicherung und nicht als Bedrohung zu akzeptieren“, so Ingrid Fischbach, Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes. Alles andere sei Augenwischerei und entspreche weder den Anforderungen von Gleichberechtigung im Sinne des Grundgesetzes, noch den berechtigten Wünschen von Frauen, mit ihren fachlichen und beruflichen Kompetenzen wahr- und ernst genommen zu werden.





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