Bewegen und bewegt werden!

Partnerschaftlich Kirche sein - die Zeit zum Handeln ist jetzt!

Die Zeit zu handeln ist jetzt!

Wir Frauen sind Kirche und gehen unseren Weg als Kirche. Der Aufbruch durch das II. Vaticanum beflügeln uns: Wir wollen für Frauen eine gleichberechtigte Teilhabe in unserer Kirche, deren Sturkturen bis heute patriarchalisch geprägt sind.

Die wissenschaftliche Begründung unserer Forderungen gehört bleibend zu unserem Profil. Es ist unser Ziel, Frauen beim Erwerb theologischer Kompetenz zu unterstützen und sie in ihrer Glaubensreflexion zu begleiten.

Mit der Wahl und Fortbildung geistlicher Beirätinnen, mit dem Hohenheimer Theologinnentreffen, mit dem Tag der Diakonin, mit dem Magdalenen-Tag, mit dem Bundesgebet und mit Feiern von Frauenliturgien sind neue Erfahrungsfelder weiblicher Spiritualität erschlossen worden.

Gemeinsam mit dem Deutschen Evangelischen Frauenbund bauen wir tragfähige Brücken der Ökumene.

Interreligiöser Dialog und interkulturelle Begegnungen sind unverzichtbarer Bestandteil unserer Bildungsarbeit.

Wir bewegen Kirche

Kampgnenplakat

auch in der Diözese Köln

Tag der Diakonin

Zentrale Veranstaltung am Montag, 29. April 2019 | Mainz

Mit dem Tag der Diakonin 2019 stellen die veranstaltenden Organisationen die diakonische Sendung der Kirche in den Mittelpunkt. Die Kirche als Institution ist kein Selbstzweck, auch wenn sie immer wieder in der Gefahr stand und steht, zu sehr um sich selbst zu kreisen. Nur eine dienende und dialogische Kirche ist eine glaubwürdige
Kirche!

Flyer zur zentralen Veranstaltung

Nähere Informationen finden Sie unter "Spiritualität"

 

KDFB Diözesanvorstand in Köln begrüßt die Aktion Maria 2.0

Der Diözesanverband Köln des KDFB unterstützt die Aktion Maria 2.0. Das wurde auf der Sitzung des Vorstandes am 25.03.2019 beschlossen.

In Köln werden Vorbereitungen für eine Aktion am 11.05.2019 getroffen. Nähere Informationen weiter unten.

 

Tag der Apostelin Maria Magdalena

Wort-Gottes-Feier
Montag, 22. Juli 2019, 18:30 Uhr, Kirche St. Agnes, Köln
Unter Mitwirkung von Frauen aus dem Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) und der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd)
Infos: Rotraut Röver-Barth (KDFB)

Workshops mit Tanz und Gesang
Sonntag, 21. Juli 2019, 15:30-18:00 Uhr,
Pfarrsaal von St. Agnes, Stormstr.1, Köln
Infos: Annabel Ruth (KDFB), annabelruth@gmx.de

Plakat zum Herunterladen

Nähere Informationen finden Sie unter "Spiritualität"

KDFB Diözesanvorstand in Köln begrüßt die Aktion Maria 2.0

Der Diözesanverband Köln des KDFB unterstützt die Aktion Maria 2.0. Das wurde auf der Sitzung des Vorstandes am 25.03.2019 beschlossen.

In Köln werden Vorbereitungen für eine Aktion am 11.05.2019 getroffen. Nähere Informationen hier in Kürze.

Die Aktionen in anderen Zweigvereinen folgen hier in Kürze.

Aktivitäten in der Streikwoche vom 11. – 18. Mai 2019 vor St. Agnes in Köln

Täglich von 18.00 – 20.00 Uhr Streikposten vor der St.- Agnes-Kirche. Es besteht die Möglichkeit, mit Frauen (und Männern) über notwendige Reformen in der Kirche ins Gespräch zu kommen.

11. Mai 16.15 Uhr St. Kunibert, Geistlicher Impuls, anschließend Protestzug nach St. Agnes, 17.00 Uhr Wortgottesdienst, Roeckerath-Platz vor Sankt Agnes

  1. Mai: 12.00 – 15.00 Uhr Gespräche bei Kaffee und Kuchen
  2. Mai: 18.00 - 20.00 Uhr „Montagsdemo“
  3. Mai: 18.00 - 20.00 Uhr Wandzeitung
  4. Mai: 18.00 - 20.00 Uhr Gespräch am Feuer
  5. Mai: 18.00 - 20.00 Uhr Gespräch am Feuer
  6. Mai: 18.00 - 20.00 Uhr Singen vor Sankt Agnes
  7. Mai: 17.30 Uhr Abschlussveranstaltung

Sie sind herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Sie!

Initiativkreis St. Agnes

 

Pressemitteilung des Diözesanverbandes

Handzettel mit dem Programm in der Streikwoche in Köln

 

Aktionen in Wuppertal

Die Aktionen werden von unterschiedlen Kirchengemeinden häufig mit Unterstützung durch Frauen aus dem KDFV ZV Wuppertal durchgeführt.

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bericht in der Wuppertaler Rundschau

Ausgewählte Stellungnahmen des Bundesverbandes

„Wir wollen eine zukunftsfähige Kirche!“ KDFB zu Maria 2.0

10.05.2019 – Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) begrüßt ausdrücklich Initiativen wie Maria 2.0, die sich für Reformen in der Kirche einsetzen. „Wir unterstützen alle KDFB-Frauen, die sich mit verschiedenen Veranstaltungen an der Aktion beteiligen und vom 11.- 18.05.2019 in einen „Kirchenstreik“ treten. Sie unterstreichen damit ihr Engagement  für eine geschwisterliche Kirche, in der Frauen und Männer, Priester und Laien, gleichberechtigt sind“, erklärt KDFB-Präsidentin Maria Flachsbarth.  

KDFB und kfd zur Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz: „Schluss mit Schönwetterpolitik“; „JA zu den Frauen“

 

Köln/Düsseldorf, 06. März 2019 – Vor Beginn der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Lingen fordern der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) und die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. als große katholische Frauenverbände die deutschen Bischöfe auf, die aktuellen Initiativen und Strömungen rund um das Thema geschlechtergerechte Kirche ernst- und aufzunehmen.

„Es ist gut, dass es den Anti-Missbrauchsgipfel gegeben hat, auch wenn noch viele Fragen offen sind“ – Es ist höchste Zeit für konkretes Handeln

Köln, 25. Februar 2019 Mit gemischten Gefühlen reagiert der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) auf den am Sonntag zu Ende gegangenen Anti-Missbrauchsgipfel in Rom. „Es ist gut, dass es diese Konferenz gegeben hat, auch wenn derzeit noch viele Fragen offen sind. Niemand wird mehr leugnen können, dass weltweit Kinder und Jugendliche in der Kirche sexualisierte Gewalt erfahren haben und leider noch immer erfahren“, so KDFB-Präsidentin Maria Flachsbarth.

Frauenverbände erinnern an die Osnabrücker Thesen

Köln, 10.12.2018 - Am 9. Dezember jährte sich die Verabschiedung der sieben „Osnabrücker Thesen“, die das Ergebnis des Kongresses „Frauen in kirchlichen Ämtern. Reformbewegungen in der Ökumene“ vom 6.-9. Dezember 2017 in Osnabrück waren. Die Thesen stellen fest, dass sichtbare Fortschritte in der Ökumene nur zu erreichen sind, wenn Frauen in den einzelnen Kirchen Zugang zu allen kirchlichen Ämtern erhalten. Deshalb sind Verantwortliche in den Kirchen gefordert, die spezifischen Ämter und Dienste für Frauen zu öffnen und sie entsprechend den heutigen Anforderungen an die kirchliche Sendung weiter zu entwickeln.

Stellung der Frau in der Kirche

Der Ausschluss der Frau ist Sünde! KDFB gegen den "Männer-Kirchenstaat"

Ein Interview mit Dorothee Sandherr-Klemp (Geistliche Beirätin im Katholischen Deutschen Frauenbund); veröffentlicht auf domradio.de am 24.10.2018


Frauen in kirchlichen Ämtern - Reformbewegungen in der Ökumene

Vom 6. bis 9. Dezember 2017 fand in Osnabrück ein wissenschaftlicher Kongress in ökumenischer Kooperation von Institutionen für Theologie der Universitäten Osnabrück, Oldenburg und Münster sowie von römisch-katholischen und evangelischen Verbänden und Einrichtungen zum Thema "Frauen in kirchen Ämtern" statt. Mit der Mehrheit der Stimmen von mehr als 120 teilnehmenden Persönlichkeiten aus der multilateralen Ökumene und dem In- und Ausland wurden nach Vorträgen, Gesprächen und intensiven Beratungen folgende Thesen verabschiedet:

  1. Das erklärte Ziel der ökumenischen Bewegung, die sichtbare Einheit der Kirchen, ist nicht zu erreichen ohne eine Verständigung über die Präsenz von Frauen in allen kirchlichen Ämtern.
  2. Frauen in kirchlichen Ämtern verändern das Fremd- und das Selbstbild jeder Glaubensgemeinschaft tiefgreifend.
  3. Nicht der Zugang von Frauen zu den kirchlichen Diensten und Ämtern ist begründungspflichtig, sondern deren Ausschluss.
  4. Die Diskussion darüber, ob Gott eine unveränderliche Anweisung gegeben habe, wie oder durch wen Gott durch das kirchliche Amt bezeugt werden soll, kann und muss offen bleiben.
  5. Die Unterscheidung von spezifischen Diensten innerhalb des einen (sakramentalen) Amtes (Episkopat, Presbyterat und Diakonat) hat sich geschichtlich entwickelt und kann in ökumenischer Perspektive weiterentwickelt werden. Alle Dienstformen sollen für Frauen geöffnet werden. Dabei ist darauf zu achten, dass keine geschlechtsspezifische Festlegung erfolgt.
  6. Die kritischen Anfragen an die kirchliche Lehrbildung im Hinblick auf den Ausschluss von Frauen von kirchlichen Diensten und Ämtern sind ein Erweis für die Bereitschaft von Frauen, ihre Berufung zum Dienst an der Verkündigung des Evangeliums in Wort und Tat wahrzunehmen.
  7. Der Geist Jesu Christi verpflichtet uns, uns mit den unterschiedlichen theologischen Überzeugungen in der Frage der kirchlichen Ämter stets mit Wertschätzung und versöhnungsbereit argumentativ im Miteinander zu befassen.

Buchtipp

Frauen in kirchlichen Ämtern. Reformbewegungen in der Ökumene

herausgegeben von: Margit Eckholt, Universität Osnabrück; Ulrike Link-Wieczorek, Universität Oldenburg; Dorothea Sattler, Universität Münster; Andrea Strübind, Universität Oldenburg

Der Band beleuchtet in ökumenischer Perspektive die Argumente für die Teilhabe von Frauen an allen kirchlichen Ämtern und Diensten, ohne die es keinen Weg zur sichtbaren Einheit der Kirchen geben wird. Besonders auch angesichts von Leidensgeschichten, die in der katholischen Kirche mit dem kategorischen Ausschluss von den ordinierten Ämtern gegeben ist, befasst der Band sich mit den vielfältigen Aspekten der Ämterfrage. Dabei werden bibeltheologische, traditionsgeschichtliche, soziologische und praktisch-theologische Fragen erörtert.

Die Publikation dokumentiert den ökumenischen Kongress, der 2017 in Osnabrück stattfand, sowie die vom Kongress verabschiedeten "Osnabrücker Thesen". Zudem dokumentiert er den Brief von Kardinal Luis Ladaria zur Frage der Frauenordination sowie die Stellungnahme von Dorothea Sattler.

Erscheinungstermin: Frühjahr 2019 im Herder Verlag

1. Auflage 2019

Gebunden

496 Seiten

ISBN: 978-3-451-38303-8

Bestellnummer: P383034

Preis: 30 €


Gabriele Zinkl über Frauen in der Kirche

Während die Frauen im Alten und Neuen Testament noch ganz wichtige Rollen übernahmen, verschwanden sie im Mittelalter größtenteils aus der gesellschaftlichen Wahrnehmung. Doch diese Zeiten sind vorbei. Das bringt die Vizepräsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes Gabriele Zinkl auf den Punkt und macht Frauen damit Mut. Kristina Apelt hat mir ihr gesprochen.

Am 09.01.2014 veröffentlicht von katholisch1tv